OMG Schubert!
Schuberts Melodien haben bis heute überlebt, die Winterreise wird auf und ab gesungen. Unter den knapp 1000 Schubert Liedern gibt es Ausgewählte, die uns fortreißen, die uns fassungslos hinterlassen. Beglückt, mit Trauer erfüllt, abgefuckt oder von Freude übermannt. Was unterscheidet diese Kompositionen? Was ist der Ton, die Grammatik dieser Kompostion, die uns so sehr anmacht? OMG Schubert nähert sich dieser Frage. Justus Wilcken und Konstantin Dupelius haben sich auf Recherche begeben und Kompositionen ausgewählt, die für sie so zeitlos und real sind, wie der Junkie am Leopoldplatz. Mit allen Mitteln des Konzertdesigns rücken die zwei klassisch ausgebildeten Multiinstrumentalisten an, um der Sache auf einen Gärund zu gehen. Dabei werden die Lieder verfremdet, neu gedacht, komponiert und inszeniert.
Manchmal erklingt ein Lied unverändert. Es wird ein Dialog gesponnen zwischen damals und heute, der sich in den großen Fragen des Seins ergießt – YOLO? Gemeinsam mit Wilhelm Rinke werden hierzu visuelle Formen gefunden, die diesen Diskurs ins rechte Licht rücken, mal bebildernd und mal banalisierend. Eines ist sicher, Schubert wurde so noch nicht gehört und gesehen!
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